Vorab: Die genauen Regeln für Sperrmüll, Wertstoffhöfe und
Schadstoffsammlung legt jede Stadt bzw. jeder Landkreis selbst fest. Die aktuellen Termine und
Annahmestellen finden Sie bei Ihrer Stadtverwaltung oder dem örtlichen Entsorgungsbetrieb.
Erst sortieren, dann räumen
Bewährt hat sich eine einfache Aufteilung in drei Gruppen:
- Behalten – was mit umzieht oder gebraucht wird
- Weitergeben – was sich verkaufen, verschenken oder spenden lässt
- Entsorgen – alles Übrige, getrennt nach Abfallart
Wertsachen, Bargeld und wichtige Dokumente sollten Sie vorher heraussuchen und sicher verwahren.
Was gehört wohin?
In der Regel Sperrmüll
- Möbel wie Schränke, Tische, Stühle und Sofas
- Matratzen, Lattenroste und Teppiche
- Große Gegenstände aus dem Haushalt, die nicht in die Tonne passen
Nicht in den Sperrmüll
- Elektrogeräte vom Toaster bis zur Waschmaschine – sie gehören zum Wertstoffhof oder zu Rücknahmestellen im Handel.
- Schadstoffe wie Farben, Lacke, Lösungsmittel, Chemikalien, Batterien und Energiesparlampen – dafür gibt es Schadstoffsammelstellen oder das Schadstoffmobil.
- Bauschutt und Renovierungsabfälle wie Fliesen, Waschbecken oder Steine – sie werden gesondert entsorgt.
- Altreifen – Annahme über den Handel oder spezielle Sammelstellen.
- Kleidung, Papier, Glas und Verpackungen – über die bekannten Container und Tonnen.
Wann sich Hilfe lohnt
Eine professionelle Entrümpelung spart vor allem dann Zeit und Nerven, wenn
- größere Mengen oder eine ganze Wohnung geräumt werden müssen
- schwere Möbel über mehrere Stockwerke getragen werden
- ein fester Termin ansteht, etwa eine Wohnungsübergabe
- Sie sich nicht selbst um Sortierung und Entsorgung kümmern möchten
Wir räumen komplett oder teilweise, trennen nach Abfallarten, entsorgen fachgerecht und übergeben die Räume besenrein.
Dieser Ratgeber gibt einen allgemeinen Überblick und ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung.